Startseite - Reviews - Nachberichte - Crosby, Stills und Nash - Carry on!
Crosby, Stills und Nash - Carry on!
Crosby, Stills & NashBonn, Museumsplatz, 2. Juli - Es ist müßig über die glorreiche Vergangenheit der Woodstock-Veteranen zu berichten, wer sie einmal gehört hat, weiß was dreistimmiger Gesang bedeutet und kann getrost alle "Back Street Casting Boys" vergessen. Am 2. Juli gaben sich die drei Herren, mit ihrer hervorragenden Begleitband, in Bonn am Museumsplatz die Ehre. Vorneweg: ein Veranstaltungsort mit Flair, eingebettet in die Bonner Museumslandschaft mit lockerer Open Air Atmosphäre. Eigentlich wären CS&N auch noch nachmittags in Berlin beim "Live8" Konzert aufgetreten, aber der Rücktransport nach Bonn war fraglich, so dass man nicht nach Berlin flog. Vom ihrem ersten gemeinsamen Gig bis heute sind rund 35 Jahre vergangen, in denen sich Crosby, Stills und Nash immer mal wieder, auch mit Neil Young, zusammen getan haben um ein Album zu produzieren. Im Jahr 2004 veröffentlichten Crosby und Nash ihr Doppel-Album "Crosby/Nash", Stephen Stills brachte Anfang diesen Jahres sein Solo-Album "Man alive" auf den Markt. Doch zurück zum Museumsplatz, am 2. Juli, 19.00 Uhr. Gespannt warteten die Fans auf den Auftritt der Folk-Rock-Legende. Als sie endlich die Bühne betraten, war... ... kein Halten mehr im Publikum. Minutenlanger Applaus schon vor dem ersten Ton und bei den ersten Takten von "Carry on" kam sie dann doch: die Gänsehaut! Und sie blieb, denn ein bekannter Song folgte dem nächsten. Das die ergrauten Herren immer noch sehr gut bei Stimme sind, konnte man unter anderem bei "Cathedral", "Guinnevere" und "Souhtern Cross" hören. Das sie noch gut abrocken können bewiesen sie bei "Almost cut my hair", "Deja Vu" und "Wooden ships". Das sie auch politisch immer noch ihre Botschaft von Frieden und Freiheit verbreiten war bei "Military Madness" und "Chicago" zu hören. Aber nicht nur die Klassiker wurden gespielt, auch von den schon angesprochenen neuen Alben wurden ab und zu ein paar Stücke eingestreut, die deutlich machten, dass sich Crosby, Stills und Nash ihrem Stil treu geblieben sind, ohne zu langweilen. Nach "Teach your children" und "Woodstock" als zigste Zugabe verließen um 22.00 Uhr die grauen Eminenzen des Folk-Rock die Bühne und man hatte das Gefühl, sie taten es nicht gerne. Ein klasse Publikum und eine tolle Bühne machten den Abschied schwer. Mehr über Crosby, Stills und Nash im Internet unter: crosbystillsnash.com und wer auf dem Museumsplatz ein unvergessliches Konzert erleben möchte kann dort unter anderem in diesem Sommer noch "Earth, Wind and Fire", Chris De Burgh, Van Morrison, Joss Stone, Joe Cocker und die "Fantastischen 4" erleben. Mehr Infos unter: bundeskunsthalle.de.
stenick
 

WatWo.de bei Facebook

Anzeige

Banner

Impressum | RSS Feed | © 2004-2012 by SaNic media GbR

Top