| Traumhaftes Konzert der "Rheinsirenen" |
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Der Aussichtspunkt zeigt diese spannende Polarität zwischen den beiden Frauenfiguren, die zum einen das bedrohliche Ufer (Loreley), zum anderen das ruhige Ufer (Maria Ruh), symbolisieren. Und auf dem bedrohlichen Ufer (Loreley) spielte zeitgleich eine progressive Heavy Metal Band, "Dream theatre", aber das musikalische "Duell" hatten die charmanten Damen der "Rheinsirenen" bravurös gewonnen. Was würde sich auf Maria Ruh musikalisch perfekter einbinden lassen als DIE RHEINSIRENEN, die es – ebenso wie die Loreley – gekonnt verstehen, ihr Publikum zu betören und in einen Strudel der Gefühle zu tauchen – mit weiblichem Esprit und musikalischer Virtuosität. Mit ihrem Konzertprogramm „Südliche Nächte – oder Granada ist überall“ spannen sie den Bogen von einer UNESCO-Welterbestätte wie Granada zum UNESCO Welterbetal. Dem Konzert verliehen ironische Brechungen eine ganz besondere musikalische Note. Träumt die Rheinsirene gerade noch von großer Oper, so ist die musikalische Realität schon längst beim Boogie angelangt. Mischt sich in spanische Rhythmen nicht plötzlich der Türkische Marsch? Im zweiten Teil des Konzerts folgten die Zuhörer an den Broadway oder nach Hollywood, denn südliche Nächte sind schließlich überall dort, wo es temperamentvoll zugeht. Sei es bei berühmten Musicalmelodien von Gershwin oder während eines großen Filmmusik-Medleys.Das Publikum hörte und fühlte es: Die Rheinsirenen liessen den Funken überspringen – von Maria Ruh auf die Loreley – ein musikalischer Bogen über das Mittelrheintal. Text u. Foto: Herbert Piel |
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