| Dresdner Salondamen glänzten als Gesamtkunstwerk |
|
Ihre musikalische Brillanz stellten die Damen nicht nur in der Perfektion ihrer Darbietungen, sondern auch in ihrer Vielseitigkeit unter Beweis. Jede der fünf beherrscht mehrere Instrumente, dazu kommen Solo- und Satzgesang. Neben bekannten Schlagern, Chansons und Filmmelodien wie „Ich brauche keine Millionen“, „Kann denn Liebe Sünde sein“ oder „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ gab es auch wehmütige Momente, etwa bei „So oder so ist das Leben“. ängerin Susann Jacobi glänzte besonders bei den Chansons mit gefühligem, mal kehligem, mal streichelweichem Alt und gekonntem Sprechgesang. Von lasziv bis kokett drehte sich denn auch ihre launige Moderation ausschließlich um das Thema Nummer eins, die Liebe. Extra-Bravorufe gab es für Franziska Gräfe an der Violine beim „Czardas“ von Monti. Cécile Pfeiff glänzte nicht nur an Klarinette und Saxophon, sondern brachte auch durch ihre vielsagende Mimik und Gestik das Publikum zum Lachen. Ricarda Baubkus sorgte selig lächelnd mit Cello und Kontrabass für eine satte musikalische Unterlage, und der musikalischen Leiterin der Salondamen, Silke Krause, fiel es an Flügel und Akkordeon sichtlich schwer, ihr Temperament im Zaum zu halten. Ein rundum begeistertes Publikum und mehrere stürmisch geforderte Zugaben waren der verdiente Lohn dieses großartigen und schwungvollen Neujahrsauftakts. Foto: Kulturhaus Oberwesel |
Impressum | RSS Feed | © 2004-2012 by SaNic media GbR