| Bettelbetrug durch Rumänen |
| Sonntag, den 05. Februar 2012 um 19:53 Uhr |
Region. Am Samstagnachmittag teilte eine 26jährige Frau aus dem Stadtteil Bad Salzig der Polizei mit, dass in der Bopparder Straße bettelnde Rumänen unterwegs seien. Durch die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte in unmittelbarer Nähe eine Rumänin auf frischer Tat beim Betteln an einem Haus angetroffen werden. Wieder einmal wurde die altbekannte Masche des Vortäuschens einer Notlage mittels einlaminierter „Bettelkarte“ genutzt, um so Mitleid bei der Bevölkerung zu erregen und möglichst hohe Geldspenden zu erzielen. Bei einer Anhörung gab die Frau zu, die Notlage lediglich vorgetäuscht zu haben. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Rumänin zur Fahndung ausgeschrieben war und mittels Haftbefehl gesucht wurde. Sie wurde festgenommen und zur Justizvollzugsanstalt Koblenz-Karthause verbracht.
Die Polizei rät der Bevölkerung keinerlei Geldspenden an hausierende überwiegend osteuropäische Bettler auszuhändigen. Es wird oftmals nur eine Notlage vorgetäuscht, wie z.B. dass die Familie durch Hochwasser alles verloren habe oder dass man für die Operation eines Kindes dringend Geld benötige. Die Notlage wird mittels einlaminierter sogenannter Bettelkarte visuell durch ein Bild sowie einem „Bettelsatz“ unterstrichen. In den meisten Fällen kommt das erbettelte Geld auch nicht den betreffenden Personen zu Gute, sondern muss an andere Personen, die die Bettler gezielt und organisiert zu bestimmten Ortschaften verbringen, abgegeben werden. Die Bevölkerung wird gebeten, bei derartigen Vorgängen unverzüglich das Ordnungsamt oder die Polizei zu verständigen. Trunkenheitsfahrt in den frühen Morgenstunden Zwei erfolglose Einbrüche in der Nacht von Freitag auf Samstag Einbruch in das Kant-Gymnasium in Boppard Pressebericht der Polizeiinspektion Boppard vom 03.02.2012-05.02.2012 |
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