| Suchtprävention in der JBS St. Michael |
| Freitag, den 02. Juli 2010 um 23:06 Uhr |
Boppard. Klassen 8a und 8b der Fritz-Straßmann-Schule setzten sich mit Suchtmitteln auseinander Das Schule nicht mehr nur als Ort der Wissensvermittlung, sondern auch ihren Auftrag in der Persönlichkeitsbildung der SchülerInnen zeigte sich bei der suchtpräventiven Veranstaltung der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael. Die beiden Klassen 8a und 8b mit ihren KlassenlehrerInnen Martin Rink und Martina Sprotte nahmen sich jeweils einen Tag Zeit sich mit Suchtmitteln und der eigenen Affinität hierzu zu beschäftigen. Als Methode wurde das Spiel „Der Joint ist heiß“ gewählt. Hier mussten die SchülerInnen in verschiedenen Spielstationen unterschiedliche Aufgaben lösen, die auch in Bezug zu ihrer Persönlichkeit stehen.
Unter Suchtmittel werden hier nicht nur die klassischen wie Alkohol, Nikotin, Koffein und die illegalen Drogen verstanden, sondern vielmehr auch Computerspiel, soziale Netzwerke, Online-Spiele, Fernsehen, Sport, Kaufen u.a.. Es geht um Dinge, von denen sich Menschen abhängig machen können. Dieser Aspekt wurde in den Spielstationen „LSD-Show“ (Pantomime zu Wirkungen von Suchtmitteln), „Dope Highlight“ (Ordnen von Suchtmitteln nach ihrer Gefährlichkeit) und „Drogen Memory“ (Infos zu einzelnen Suchtmitteln) Ein anderer Aspekt ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Lebenswerten und –zielen, also der Frage: „Wo will ich hin, in und mit meinem Leben?“ Dieser Aspekt wurde durch die Spielstationen „Ego-Trip“ (Auswahl von Lebenswerten) und „Surprise Show“ (zu verwirklichende Lebensziele in 15 Jahren) thematisiert. Wichtig ist der JBS St. Michael aber auch die Nachhaltigkeit des Angebots, damit es nicht als einmalige Veranstaltung verpufft. Hierzu gibt es am Anfang des Spiels einen Fragebogen zu Suchtmitteln und am Ende ein Verhör vor der Videokamera zum wichtigsten Lebensziel und dem gefährlichsten Suchtmittel. Im Unterricht kann sowohl der Fragebogen ausgewertet als auch gemeinsam das Video angeschaut werden. Weitere Informationen zur Suchtprävention in der Jugendarbeit gibt es bei der Schulpastoral im Dekanat St. Goar, Michaela Mannebach Telefon 06742/801580 dekanat-st.goar@bgv-trier oder in der JBS St. Michael bei Hermann Schmitt Telefon 06742/2440 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Foto: JBS |
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