| Polizeitipps zum sicheren WM-Feiern |
| Freitag, den 11. Juni 2010 um 18:35 Uhr |
Region. Jetzt beginnt endlich die Fußball WM 2010 in Südafrika – und Deutschland ist (natürlich!) dabei. Erste Anzeichen einer zunehmend euphorischen Stimmung schwappen schon seit ein paar Wochen durch unsere Region – (fast) wie bei der WM vor vier Jahren im eigenen Land. Folgerichtig ist es derzeit praktisch unmöglich, dem Thema Fußball zu entkommen, ob man will oder nicht. Genauso klar ist allerdings, was nach Spielschluss passieren wird: Mehr oder weniger lange Autokorsos werden sich permanent hupend durch die Innenstädte winden und wildfremde Menschen werden sich jubelnd in den Armen liegen – im Falle deutscher Siege sicher etwas ausgiebiger. Auch die Spiele einiger anderer Nationen mit großem bzw. emotionsstarkem Fanpotenzial in der ansässigen Wohnbevölkerung dürften nicht gänzlich ohne Jubelfeiern abgehen. Soweit so gut.
Ein anderer Teil der Wahrheit sind aber auch die berechtigten Interessen der betroffenen Anwohner sowie aller Mitbürgerinnen und Mitbürger, die durch die Feiern Einschränkungen hinnehmen müssen. Ebenso klar ist, dass elementare Aspekte der Verkehrssicherheit nicht zu kurz kommen dürfen. Damit das erhoffte Fußballfest ein solches bleibt, stellt die Polizei bereits im Vorfeld ein paar grundlegende Spielregeln auf:
Autofähnchen und -fahnen Wenngleich die Fähnchen sicherlich der am weitesten verbreitete Fanartikel (im Straßenverkehr) sind, gilt natürlich auch für alle anderen an Fahrzeugen angebrachten Anbauteile. Sie… Autokorsos ...machen Spaß und verbreiten gute Stimmung, sind aber nicht ungefährlich: Im Verlauf der EM-Endrunde 2008 haben sich im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz (mindestens) sechs Verkehrsunfälle im Rahmen von Jubelkorsos ereignet; dabei wurden mindestens drei Menschen verletzt. Es gilt: Die Verkehrsregeln und -zeichen sind auch während eines Korsos nicht außer Kraft gesetzt! Bei allem Verständnis muss und wird die Polizei deshalb bei Missachtung nachfolgender Vorgaben einschreiten: Wenn dann noch die zeitliche Dauer, insbesondere nach den Abendspielen, in vertretbarem Rahmen bleibt, ist schon viel erreicht. Jubelfeiern Auf den Punkt gebracht: Wir sind (fast) alle Fans des Fußballs und der deutschen Mannschaft und drücken ihr fest die Daumen. Aber gerade beim Feiern ist von allen Beteiligten eine gute Portion Toleranz und Fingerspitzengefühl gefragt. Pressemeldung des Polizeipräsidium Koblenz vom 08.06.10 |
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