Location: Stadthalle Ort: Boppard Landkreis (Kfz-Kz.):
Welche Bedeutung hat die Erkrankung in unserer Region? Vier Millionen Menschen bundesweit zeigen die typischen Zeichen einer depressiven Störung. Allein in Rheinland-Pfalz sind das etwa 200.000 Menschen. Dabei müssen Depressionen keinen ausweglosen Verlauf nehmen. Wir wissen mittlerweile, dass die Krankheit gut behandelbar ist. Die meisten Betroffenen können mit Hilfe der richtigen und konsequenten Therapie nach einiger Zeit wieder Licht am Ende des Tunnels sehen. Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (MASGFF) möchte die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) mit der Initiative "Bündnisse gegen Depression" - die Aufklärung über die Depression in den Regionen anregen, - Angebote für erkrankte Menschen und deren Angehörige transparent machen, - einen interdisziplinären Dialog und die Zusammenarbeit in den Städten, Kreisen und Regionen fördern. Dazu kooperiert sie mit dem Deutschen Bündnis gegen Depression e.V. in Leipzig. Auch in unserer Region gibt es viele an Depression leidende Menschen. In Kooperation laden die Bethesda - St. Martin gemeinnützige GmbH und die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises zu einer offenen Veranstaltung "Depression - eine alltägliche Krankheit?" ein. Sie findet am 10. März 2010 von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Stadthalle Boppard statt. Fachvorträge und Stellungnahmen regionaler und überregionaler Expertinnen und Experten bieten allen Interessierten vielfältige Anregungen zur Diskussion. Ziel der Veranstaltung ist es, ein Meinungsbild einzuholen, ob ein regionales Bündnis gegen Depression im Rhein-Hunsrück-Kreis entstehen soll. Jeder kann an der Veranstaltung teilnehmen. Anmeldungen sind möglich unter der Telefonnummer 06742/8747238. Die Akkreditierung der Veranstaltung ist bei der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und der Akademie für ärztliche Fortbildung beantragt.